Notvorrat für mindestens 10 Tage!
Ausdrücklich ruft die deutsche Regierung über das BBK dazu auf, dass jeder Haushalt selbst private Notfallvorsorge betreibt und für Krisenzeiten einen Nahrungsmittelvorrat anlegt.
Jeder Haushalt soll zumindest einen 10-tägigen Grundvorrat von 2200 kcal und je zwei Liter Wasser pro Tag für jede Person anzulegen.
Zwar hält der Bund im Rahmen der staatlichen Krisenvorsorge Vorräte für die Bevölkerung vor. Bei Zerstörung der Infrastruktur kann es jedoch passieren, dass die staatliche Notvorsorge erst nach mehreren Tagen oder sogar Wochen dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Zudem reicht die Notnahrung der Regierung nur für wenige Tage (!sic – nicht wenige Wochen), wenn die gesamte Bevölkerung z.B. im Kriegsfall versorgt werden muss.
Was eignet sich als Notration?
Mach es wie die Bundesregierung. Halte Mehl oder Getreide parat, um daraus das wichtige Grundnahrungsmittel Brot herzustellen. Außerdem eignen sich Milchpulver, Volleipulver und zahlreiche Konserven als Notfallnahrung. Um einen nahrhaften Vorrat anzulegen, musst du nicht unbedingt teure Notnahrung kaufen. Diese kann aber sinnvoll sein, für den Fall, dass du dein Zuhause verlassen und dich Outdoor durchschlagen musst.
Wie viel Vorrat beim Preppen?
Wie bereits erwähnt: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät zu einem Vorrat für 10 Tage mindestens. Du kannst dich an unseren Prepper Listen orientieren, welche Mengen du benötigst.
Beachte, dass jede Prepper Liste nur durchschnittliche Mengenangaben machen kann. Bist du ein guter Esser, trinkst du viel oder hast du Ernährungsbesonderheiten, passe die Menge deines Vorrats an deinen Bedarf an. Dies gilt natürlich auch, wenn du für deine Familie preppen willst.