PREPPER IN DEUTSCHLAND – FIT FÜR DIE KRISE

Du willst wissen, was ein Prepper ist oder überlegst sogar, selbst einer zu werden? Hier auf Prepper-Listen.de findest alle Infos. Bei uns erfährst du alles über die besten Lebensmittelvorräte und zur Trinkwasseraufbereitung.

Nicht weniger wichtig ist die Ausstattung deiner Hausapotheke. Auch Prepper Ausrüstung ist essenziell. Die Seite Prepper-Listen.de richtet sich insbesondere an Einsteiger, hält viele Tipps zur zivilen Krisenvorsorge bereit und stellt dir kostenlose Prepper Listen zum Downloaden zur Verfügung.

WAS BEDEUTET PREPPER AUF DEUTSCH?

Der Begriff Prepper ist abgeleitet vom englischen to prepare bzw. be prepared, was nichts anderes bedeutet, als sich vorbereiten. Beim Prepping geht es speziell darum, durch Vorratshaltung, Ausrüstung und Survival-Skills Krisen und alle Arten von Katastrophen zu überstehen.

WAS VERSTEHT MAN UNTER PREPPER?

Ein Prepper bzw. eine Prepperin ist eine Person, die sich auf diverse Szenarien wie langer Stromausfall und auf eine Naturkatastrophe wie etwa Hochwasser oder Erdbeben vorbereitet. Es versteht sich von selbst, dass Prepper sich nicht nur auf solche Katastrophen vorbereiten, sondern auch auf Krieg.

Mit Prepper Listen für jede Krise gewappnet

Prepper bereiten sich durch verschiedene Maßnahmen vor, im Krisenfall ausreichend haltbare Lebensmittel, Trinkwasser und Hygieneartikel vorrätig zu haben. Viele innerhalb der Prepper-Bewegung beschäftigen sich zusätzlich mit Survival und absolvieren Kurse für Überlebenstraining, um so die Chancen des Überlebens zu steigern, wenn ein gefährliches Ereignis eintritt.

Preppe mit Verstand!

Häufig werden Prepper belächelt, der rechten Szene zugeordnet oder sogar als Rechtsterroristen eingeordnet. Dies kann unter Umständen sogar berechtigt sein. Dies hat jedoch mit der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs nichts zu tun. Denn dieser bezeichnet Personen, die sich für diverse Krisenszenarien wappnen, aber kein radikales Gedankengut als Motiv haben.

WIE BEREITET SICH EIN PREPPER VOR?

Nahrungsmittel – Ausreichend Essen für mindestens 10 Tage
Trinkwasser

Genug Trinkwasser & Brauchwasser für mindestens 10 Tage

Energie
Powerbank, Batterien, Gaskartuschen oder Spiritus für Notfallkocher, Taschenlampe, Radio, Smartphone usw.

Ausrüstung
Kocher, Licht, Notstrom, Kurbelradio, Wasserfilter

Hygieneprodukte
Toilettenpapier, Seife, Damenhygiene, Einwegrasierer, Windeln, Desinfektionsmittel

Survival-Skills
Erste Hilfe, Feuer anzünden bei jedem Wetter, überlebenswichtige Verhaltensmaßnahme, Shelterbau

Ist Preppern sinnvoll?

Definitiv! Beim Preppen geht es nicht (immer nur) darum, sich auf den Weltuntergang oder die Apokalypse vorzubereiten, sondern sich für ganz konkrete Ereignisse zu rüsten, die in der Vergangenheit stattgefunden haben, in der Gegenwart passieren und in der Zukunft eintreten werden.

Deine Vorteile beim Preppen

Ein paar Vorräte im Haus zu haben, ist immer ganz praktisch. Sei es, dass du eingeschneit bist, wegen Krankheit nicht zum Einkaufen gehen kannst oder wenn etwas größeres passiert.

Das Preppen sorgt dafür, dass du genug zu Essen und zum Trinken zuhause hast, du bei einem Stromausfall trotzdem eine warme Mahlzeit zubereiten kannst und nicht im Dunklen sitzt.

Regierung ruft zur Vorsorge auf

In Deutschland ruft das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) jeden Bürger zur Krisenvorsorge auf. Es geht nicht darum, bereit für den Untergang der Welt zu sein, sondern den Anweisungen des BBK zu folgen.

Obwohl das BBK Vorratshaltung betreibt, um in einer Krise die Bevölkerung versorgen zu können, kann auch die Regierung eine schnelle Versorgung nicht gewährleisten!

Ganz konkret empfiehlt deshalb das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, sich z.B. auf folgende Ereignisse vorzubereiten:

Wetterlagen

  • Orkane
  • Tornados
  • Wirbelstürme
  • heftige Gewitter
  • Schneechaos
  • Starkregen

Andere Gefahrenlagen

  • Gefahrstoff-Freisetzung
  • Pandemien (siehe Corona-Pandemie 2020 und 2021)
  • Atomare Bedrohung
  • Krieg
  • Verteidigungsfall

Großschadenereignisse

Unter die Großschadenereignisse fallen beispielsweise große Brände, Explosion, Erdbeben, Flut, Blackout, aber auch Evakuierung bei Bombenfund.

Prepper Listen: Was empfiehlt die Bundesregierung als Notvorrat?

Der größte Prepper in Deutschland ist übrigens die Bundesregierung selbst. Diese hält an geheimen Orten verschiedene Vorräte für den Krisenfall vor. So zum Beispiel die Bundesreserve Getreide, die im Notfall die Ernährung der Bevölkerung sicherstellen soll. Aber auch Kaffee, Milchpulver, Konserven, Trinkwasser werden von der Bundesregierung vorgehalten.

Notvorrat für mindestens 10 Tage!

Ausdrücklich ruft die deutsche Regierung über das BBK dazu auf, dass jeder Haushalt selbst private Notfallvorsorge betreibt und für Krisenzeiten einen Nahrungsmittelvorrat anlegt.

Jeder Haushalt soll zumindest einen 10-tägigen Grundvorrat von 2200 kcal und je zwei Liter Wasser pro Tag für jede Person anzulegen.

Zwar hält der Bund im Rahmen der staatlichen Krisenvorsorge Vorräte für die Bevölkerung vor. Bei Zerstörung der Infrastruktur kann es jedoch passieren, dass die staatliche Notvorsorge erst nach mehreren Tagen oder sogar Wochen dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Zudem reicht die Notnahrung der Regierung nur für wenige Tage (!sic – nicht wenige Wochen), wenn die gesamte Bevölkerung z.B. im Kriegsfall versorgt werden muss.

Was eignet sich als Notration?

Mach es wie die Bundesregierung. Halte Mehl oder Getreide parat, um daraus das wichtige Grundnahrungsmittel Brot herzustellen. Außerdem eignen sich Milchpulver, Volleipulver und zahlreiche Konserven als Notfallnahrung. Um einen nahrhaften Vorrat anzulegen, musst du nicht unbedingt teure Notnahrung kaufen. Diese kann aber sinnvoll sein, für den Fall, dass du dein Zuhause verlassen und dich Outdoor durchschlagen musst.

Wie viel Vorrat beim Preppen?

Wie bereits erwähnt: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät zu einem Vorrat für 10 Tage mindestens. Du kannst dich an unseren Prepper Listen orientieren, welche Mengen du benötigst.

Beachte, dass jede Prepper Liste nur durchschnittliche Mengenangaben machen kann. Bist du ein guter Esser, trinkst du viel oder hast du Ernährungsbesonderheiten, passe die Menge deines Vorrats an deinen Bedarf an. Dies gilt natürlich auch, wenn du für deine Familie preppen willst.

Was sind die besten Konserven für Notfall?

Die meisten Konserven sind mindestens drei Jahre haltbar und im Supermarkt erhältlich. Willst du spezielle Langzeitkonserven, die 30 Jahre haltbar sind, kannst du diese in einem Krisenvorsorge Shop bestellen. Generell solltest du nicht die billigsten kaufen, sondern die, dir einigermaßen schmecken. Mache also vor her einen Test.

Achte auf Abwechslung

Preppe Konserven wie Ravioli, Hühner-Nudeltopf, Reistopf, Nudelgerichte, Gemüsekonserven, Obstkonserven, Dosenwurst, Fischkonserven, Dosenbrot, Dosenbutter, Dosenkäse. Diese Konserven sind hauptsächlich als Notvorrat für Zuhause geeignet.

Gefriergetrocknete Instant-Konserven

Herkömmliche Dosen sind für den Fluchtrucksack zu schwer. Deshalb gibt es für unterwegs gefriergetrocknete Mahlzeiten, Instant-Pulver und Zutaten, denen die Feuchtigkeit entzogen wurde. Diese Nahrungsmittel wiegen nur ein Bruchteil von normalen Fertigmahlzeiten.

Womit fange ich beim Preppern an?

Prepping kostet Geld und verlangt vor allem am Anfang einen guten Plan. Willst du dich als Prepper vorbereiten, fange mit Trinkwasser und Lebensmitteln mit langem Mindesthaltbarkeitsdatum an. Damit hast du schon mal das Allerwichtigste zum Überleben im Haus.

Du kannst bei jedem Einkauf von allem etwas mehr mitbringen oder in mehreren Etappen Großeinkäufe mit Vorräten für 10 Tage machen.

Achte bei der Lagerung unbedingt auf gute Aufbewahrungsbehälter – Lebensmittelschädlinge sind deine Endgegner!

Prepper Ausrüstung – das solltest du anschaffen

Ziel eines jeden Preppers ist nicht nur das Vorhalten von Lebensmittelvorräten, sondern ebenso das Zusammenstellen einer Prepper Ausrüstung. Auch hierzu spricht die Bundesregierung einige Empfehlungen aus.

Wer bereits die Webseite vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe aufgerufen hat, hat bereits erfahren, was eine sinnvolle Ausrüstung ergänzt:

  • Campingkocher
  • Gaskartuschen oder Spiritus für den Kocher
  • Taschenlampe
  • Batterien
  • Powerbank
  • Notfallradio

Für jeden Prepper ist das Lagern von ausreichend Trinkwasser eine der größten Herausforderungen. Deshalb gehört ein Trinkwasserfilter in die Prepper Ausrüstung. Doch das sind nur die Basics, weshalb wir auf der Seite Prepper Ausrüstung ausführlich darauf eingehen.

Hygieneartikel & Hausapotheke

Bei der Vorsorge eines Preppers gehören diese Dinge einfach dazu. Eindrucksvoll hat ja die Pandemie gezeigt, wie planlos Menschen Hamsterkäufe machen und Toilettenpapier horten. Mit Krisenvorsorge hat das nichts zu tun.

Wer mit Verstand preppt, hat nicht nur Klopapier auf Vorrat, sondern hält Hygieneartikel für die ganze Familie vor, stellt eine gut gefüllte Hausapotheke mit Wund- und Heilcreme, Schmerzmittel, Fiebersenker, Zeckenzange sowie benötigte Medikamente und ein Erste Hilfe Set zusammen.

Prepping – Erste Hilfe

Preppen heißt auch, sich Fähigkeiten anzueignen, die im Notfall überlebenswichtig sein können. Mache einen Kurs, so dass du zumindest kleine Wunden versorgen kannst. Denke daran, Verbandsmaterial, Rettungsdecke, Pinzette, Dreieckstuch und medizinische Handschuhe in wasserdichter Verpackung in denen Fluchtrucksack zu packen.

Unsere Survival Empfehlung

In jeder Preppergruppe wird darüber diskutiert, wie man sich in einer Krise richtig verhält, ob man in den Wald flüchten oder zuhause bleiben soll. Was richtig ist, lässt sich nicht pauschal sagen.

Kommt es zu einer Katastrophe mit großem Ausmaß bietet dir vielen Fällen dein Zuhause den besten Schutz. Es kann aber ein Ereignis eintreten, das dich zwingt, ins Freie zu flüchten und dort alleine auf dich gestellt überleben zu müssen.

Das ist kein Zuckerschlecken und hat mit dem sicheren Campen auf dem Campingplatz nichts zu tun. Draußen bist du Wind und Wetter ausgesetzt, es hilft dir niemand, wenn du in Not gerätst und irgendwann sind deine Wasser- und Nahrungsvorräte aufgebraucht oder du brauchst medizinische Unterstützung.

Stelle dich deshalb gut auf, werde körperlich fit und mache das ein oder andere Survival-Camp mit.

Rechtliches für Prepper – das solltest du wissen

Die Prepper-Szene Deutschland ist umstritten und wird deshalb von der Politik und dem Verfassungsschutz beobachtet. Dies liegt daran, dass die Grenzen zwischen sinnvoller Krisenvorbereitung und Preppen fließend sind  und es in der Prepper-Szene ein paar Menschen gibt, die staatsschutzrelevantes Fehlverhalten an den Tag legen, wie es hier in einer Auslassung vom Bundestag nachzulesen ist.

Solange du dich beim Preppen darauf beschränkst, dich mit Lebensmitteln, Wasser und Prepper Ausrüstung wie Wasserfilter, Camping-Kocher, Notstromgenerator, Camouflage Schutzkleidung, festes Schuhwerk usw. zu versorgen, ist das kein Problem.

Geht es jedoch um Selbstverteidigung, Waffen, Umsturzphantasien und gehst du mit einer Waffe in den Wald, um Schießübungen zu machen, dann sieht das definitiv anders aus.

Auch, wenn angesichts der wachsenden Kriegsgefahr ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis und der Wunsch nach Selbstverteidigung nachvollziehbar sein mag – Halte dich an die Gesetze!

Prepper FAQ – Fragen & Antworten

Es sind ganz normale Menschen, die genau das machen, was die Bundesregierung empfiehlt: für den Krisenfall das Notwendigste zuhause zu haben, um sich für mindestens 2 Wochen selbst versorgen zu können.

Das kommt immer drauf an, welche Möglichkeiten sie haben. Prepper in der Stadt oder in einer Mietwohnung haben nur beschränkte Möglichkeiten, um ausreichend Vorräte aufzubauen. Viele Prepper zieht es ins ländliche Gebiet mit einem großen Haus und einem Grundstück mit Garten, das die Selbstversorgung durch Anbau von Nährpflanzen und das Halten von Nutztieren erlaubt.

Laut Schätzungen gibt es zwischen 10.000 bis 2 Millionen von ihnen. Dass hier keine genauen Zahlen genannt werden können, ist völlig klar. Denn der Übergang zwischen einem ganz normalen Vorrat bis hin zu einem größeren Vorrat ist fließend und Menschen, die bewusst Krisenvorsorge betreiben, hängen dies nicht an die große Glocke. Einerseits, um in Notzeiten nicht überfallen zu werden. Andererseits, weil in den letzten Jahren zunehmend die Prepper-Szene in eine rechtsextreme Ecke gestellt wurde.

Unter der Prepper Szene versteht Menschen, die sich vorbereiten und untereinander austauschen. Hier kann es durchaus Überschneidungen in Personenkreise geben, die als Rechtsextreme bezeichnet werden. Deshalb raten wir dir zur Vorsicht – achte darauf, auf wen du dich einlässt. Noch besser: Betreibe sinnvolle Krisenvorsorge, in dem du dir Vorräte mit Nahrungsmittel, Trinkwasser und Hygieneartikel anlegst und behalte es für dich.

Das kommt drauf an, wie und was du preppst und wie es um deine politische Gesinnung bestellt ist. Der Generalbundesanwalt nahm 2017 gegen Personen der Prepper-Szene in Mecklenburg-Vorpommern Ermittlungen auf, weil diese sich in Chats darüber ausgetauscht haben sollen, dass ein Krisenfall eine gute Gelegenheit für eine Machtübernahme sei. Dass in solchen Fällen der Verfassungsschutz ein Auge auf solche Leute wirft, ist vollkommen richtig.

Nein, solange du dich beim Preppen darauf beschränkst, Vorräte anzulegen, keine illegalen Waffen besitzt, nicht in irgendwelches Verschwörungsdenken verfällst und auch nicht den Umsturz der Regierung planst.

Das deutsche Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ist die Bundesoberbehörde für zivile Sicherheit. Sie ist für die Errichtung von Schutzbauten und die Pflege der Schutzräume (Bunker) zuständig. Auch die Warnung der Bevölkerung, Gesundheitlicher Bevölkerungsschutz und Katastrophenmanagement fallen in die Aufgaben vom BBK.